Erbe und Vermittlung

Bildmotiv "Ich bin so jung und die Welt ist so alt" (Ausschnitt)

Ich bin so jung und die Welt ist so alt

Erbe und Vermittlung

Ich bin so jung und die Welt ist so alt - Feridun Zaimoglu
 

Feridun Zaimoglu im Interview

Der Autor über seine Erfahrungen mit dem Schulprojekt "Ich bin so jung und die Welt ist so alt"

Erbe und Vermittlung

Ich bin so jung und die Welt ist so alt - Annegret Held
 

Annegret Held im Interview

Die Autorin über ihre Erfahrungen mit dem Schulprojekt "Ich bin so jung und die Welt ist so alt"

Erbe und Vermittlung

Ich bin so jung und die Welt ist so alt - John von Düffel
 

John von Düffel im Interview

Der Autor über seine Erfahrungen mit dem Schulprojekt "Ich bin so jung und die Welt ist so alt"

Erbe und Vermittlung

Ich bin so jung und die Welt ist so alt - Linda
 

Projekt "Ich bin so jung und die Welt ist so alt" - Lesung mit Linda

Die Schülerin der Goethe-Gesamtschule Babelsberg liest aus "Mr. Maskulin rettet sich selbst und die Menschheit"

Autoren schreiben mit Schülern. Acht Experimente

„...ich bin so jung und die Welt ist so alt“. Als Georg Büchner 1836 die politische Komödie „Leonce und Lena“ schrieb, der das Zitat entnommen ist, war er gerade 23 Jahre alt. In nur drei Jahren, bis zu seinem Tod mit 24 Jahren, schuf Büchner ein vielfältiges Werk von der politischen Streitschrift über das historische Revolutionsdrama bis hin zur Novelle. Bis heute sind seine Schriften eine Inspirationsquelle, vor allen Dingen für die junge Generation. Unterdrückung und Freiheitshoffnung sind die großen Themen des Dichters, der als ein Wegbereiter der modernen Literatur gilt.

Wie sehen die Hoffnungen und Wünsche junger Menschen heute aus, in einer Welt, die wieder im Umbruch ist? Was haben sie zu erzählen?

Das Autorenprojekt „Ich bin so jung und die Welt ist so alt“ hat Schüler/innen im Alter von zwölf bis fünfzehn Jahren dazu motiviert, in einem gemeinsam verfassten Text von ihren Erwartungen, Ängsten und Träumen zu berichten. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von den Autor/innen Liane Dirks, Tanja Dückers, John von Düffel, Annegret Held, Fridolin Schley, Imre Török, Jens Wonneberger und Feridun Zaimoglu. An acht Schulen in Deutschland entstanden kleine literarische Werke, die von der Poesie und Erzählkraft der Kinder und Jugendlichen zeugen.

Die Produktion der Texte wurde in den Unterricht integriert, die Autor/innen arbeiteten mit jeweils einer Schulklasse. Zu Beginn tauschten sich die Schüler mit ihrer Autorin oder ihrem Autor über Thema, Form und Struktur des literarischen Werkes aus. Die einzelnen Texttteile entstanden in kleineren Gruppen oder wurden von einzelnen Schüler/innen verfasst.

Ziel des Projektes war, Kindern und Jugendlichen die Erfahrung eines kreativen Schreibprozesses zu ermöglichen und andere Zugänge zu literarischen Texten zu eröffnen.

Im Herbst 2014 erschien eine Publikation, die alle Texte versammelt sowie einen Einblick in die Arbeitsjournale der Autor/innen erlaubt.

Ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem PEN-Zentrum Deutschland anlässlich des Büchnerjahres 2013 in Zusammenarbeit mit acht Haupt-, Real-, Mittel-, Förder- und Gesamtschulen in acht Bundesländern.

Projektleitung: Franziska Sperr
Zeitraum: Herbst 2013 bis Herbst 2014



Die Autor/innen

Liane Dirks
Gesamtschule Rodenkirchen Köln

Tanja Dückers
Grundschule am Kollwitzplatz Berlin

John von Düffel
Goethe-Gesamtschule Babelsberg Potsdam

Annegret Held
Michael-Ende-Schule Frankfurt  (Rödelheim)

Fridolin Schley
Hauptschule an der Wittelsbacher Straße München

Imre Török
Otl-Aicher-Realschule Leutkirch

Jens Wonneberger
Real- und Mittelschule Dresden

Feridun Zaimoglu
Gemeinschaftsschule am Brook Kiel